Jonas Weblog
title
Auf ein Neues...
von Konrad am 19.Jan 12:12 Uhr
Inhalt/pictures/thumbs/th_4b558ea683cc0.jpg

Ich wünsche allen Besuchern meines Blogs ein gesundes, friedliches, erfolgreiches und zufriedenes Jahr 2010!

Seit gut 2 Wochen bin ich jetzt wieder in Rennes, habe die Prüfungen hinter mich gebracht und das 2. Semester begonnen (ja, in Frankreich gibt's keine Pause...).
Da hier noch nicht so viel passiert ist, gibt es heute nochmal einen kurzen Rückblick auf zweieinhalb wunderbare Wochen in der Heimat:

Inhalt/pictures/thumbs/th_4b558ebf6dcc5.jpgWeihnachtsmann mit fleißigen Wichteln

Inhalt/pictures/thumbs/th_4b558ecf74aab.jpgWeihnachten - Sünde kann so schön sein...

An Heiligabend waren wir dieses Mal in Leipzig bei meiner Tante und am nächsten Tag in der Dahlener Heide. Wie immer war praktisch die ganze Familie am Start und die Entwicklung meiner 2 kleinen Cousins zu sehen ist toll!

Inhalt/pictures/thumbs/th_4b558eeae54c5.jpg
Winter in Sachsen

Inhalt/pictures/thumbs/th_4b558efa05ddd.jpg
Jonas zeigt seinen gefürchteten Vorhand-Topspin

An Silvester war ich mit Jonas und seinen alten Schulfreunden in kleinem Kreise in Hartmannsdorf, südlich von Dresden. Während draußen Nebel und Schneetreiben herrschten, haben wir in einem super-gemütlichen und liebevoll-ausgestatteten alten und einsamen Bauerngehöft unter anderem Wii und Singstar gespielt.
Re: Auf ein Neues...
von Sir Alec am 19.Jan 21:06 Uhr
jaja Weihnachten und Silvester sind in der sächsischen Heimat doch immer noch am schönsten!!! :-)
Biste eigentlich mit der Bahn und/oder Auto die weite Strecke gereist?
Re: Auf ein Neues...
von Jonas am 24.Oct 18:20 Uhr
Hier gibts ja nichts mehr zu sehen :-)
Vom Winde verweht...
von Konrad am 13.Nov 15:01 Uhr

Inhalt/pictures/thumbs/th_4afd538c87252.jpg

… war der Blog, könnte man meinen.

Aber nein, ich habe zwischen Umzugs- und Uni-Stress nur nie den richtigen Zeitpunkt gefunden.

Mal sehen, ob ich es irgendwann schaffe, Euch und den Blog regelmäßig mir Neuigkeiten zu versorgen… Vorerst bleibt es dabei, dass ich selten, wenn, dann aber richtig, schreibe. So auch heute.

Um das ganze ein wenig übersichtlicher zu gestalten, habe ich mehrere Einträge gemacht und nicht alles in einen einzigen gepackt.
Demnach findet ihr jetzt hier – jeweils mit Bildern gespickt –
einen kleinen Anfangsbericht über das Leben in Rennes;
Bilder von diversen Ausflügen in der Bretagne im September;
Sowie Bilder von meinem Ausflug nach Paris in den Herbstferien.
Am besten ihr fangt von unten mit dem Lesen an.

Besonders am Herzen liegen mir auch die beiden Texte im Bereich „Kreatives“, die ich heute online stelle:
„Im Nachtzug“ habe ich, wie es der Name vermuten lässt, auf der Strecke von Dresden nach Rennes Ende August geschrieben; während „Parallelwelt (Entwurf)“ in Paris entstanden ist.

Viel Spaß beim Lesen, vergebt mir das lange Warten und bitte kommentiert doch fleißig.
Paris- mon amour
von Konrad am 13.Nov 14:46 Uhr
Vorletzte Woche hatten wir hier Herbstferien (oder „Allerheiligen“-Ferien um genau zu sein) und ich bin mit Regina, auch eine deutsche Kommilitonin zu Freunden von uns nach Paris gefahren, bei denen wir jeweils 2 Nächte kostengünstig und herzlich-umsorgt logieren konnten.

Inhalt/pictures/thumbs/th_4afd55b4bf6a8.jpg
Arc de Triomphe

Inhalt/pictures/thumbs/th_4afd5625238c4.jpg
Sacré-Coeur, Montmartre

Für mich war es das erste Mal in Paris (man glaubt es kaum, so oft, wie ich schon in Frankreich war) und von daher etwas ganz besonderes. Wir haben deswegen vor allem die wesentlichen (touristischen) Plätze und Monumente besucht und es war ein merkwürdiges, aber schönes Gefühl, all die weltbekannten Bauwerke mal in Echt zu sehen, die ich schon so oft auf Postkarten oder bei Tour de France-Übertragungen gesehen hatte.

Inhalt/pictures/thumbs/th_4afd55ff18d52.jpg
Regina, Champ de Mars, Tour Eiffel

Inhalt/pictures/thumbs/th_4afd55dd6ae60.jpg
Notre-Dame am Abend

Mit dem Wetter hatten wir absolutes Glück – es war eine strahlende spätherbstliche Woche und die französische Hauptstadt gegen Nachmittag in ein atemberaubendes Licht getaucht.

Inhalt/pictures/thumbs/th_4afd564b4162f.jpg
Herbst in Paris
Inhalt/pictures/thumbs/th_4afd565f126cc.jpg
Place des Vosges

Insgesamt eine wirklich wunderbare und intensive Woche, auch wenn es natürlich eine riesige, menschen- und touristen-überfüllte Großstadt bleibt, aber ich bin fest entschlossen, wieder hinzufahren, um dann auch mit etwas mehr Zeit und Ruhe, die Pariser Atmosphäre aufzunehmen.
Ausflüge in der Bretagne
von Konrad am 13.Nov 14:38 Uhr
Gerade während des SAS-Kurses zu Beginn haben wir unsere noch vorhandene Freizeit, sowie die letzten warmen Sommertage genutzt, um die Bretagne ein wenig kennen zu lernen.
Wenn ich „wir“ sage, dann meine ich damit meine acht deutschen Kommilitonen und mich.

Inhalt/pictures/thumbs/th_4afd54cd707e0.jpg
Blick von vorgelagerter Insel bei Ebbe

Inhalt/pictures/thumbs/th_4afd54f3d01d9.jpg
Die Gorch Fock vor Anker im Hafen

St. Malo ist mit dem Zug in nicht mal einer Stunde zu erreichen und als ehemaliger englischer Kurort zwar sehr touristisch, dafür aber auch sehr schön und mit reicher Historie. Den Einfluss der Gezeiten ist hier ziemlich stark und es gibt sogar eine Mauer mit Turm, die bei Ebbe zum Freibad mit Sprungturm wird.

Inhalt/pictures/thumbs/th_4afd5511a0eb6.jpgStrand-Picknick unter Freunden
Inhalt/pictures/thumbs/th_4afd552facf03.jpg
Sonnenaufgang am Sonntagmorgen

Nur eine Woche später waren wir zu fünft auf dem Cap Fréhel und haben ein traumhaftes Wochenende auf einem Campingplatz verbracht. Wir waren baden, haben am Strand gepicknickt, ich bin zu einem Leuchtturm gewandert und Sonntagmorgen sind wir extra für den Sonnenaufgang um 6 Uhr aufgestanden….

Inhalt/pictures/thumbs/th_4afd55977c83c.jpg
Benoît und Ich

Inhalt/pictures/thumbs/th_4afd55578b0a3.jpg
Bucht und Hafen von Brest


Gemeinsam mit Emilie, die mich während ihrer Ferien für ein verlängertes Wochenende besucht hat, sind wir über die Nordküste zu Benoît, einem Freund aus Eichstätt, nach Brest gefahren. Am nächsten Tag hat er uns einige schöne, weil verlassene und raue Küstenabschnitte im Finistère (Spitze der Bretagne – wörtlich „Ende der Welt“) gezeigt, bevor wir Sonntag über die Südküste wieder langsam zurückgefahren sind.
Bienvenue à Rennes
von Konrad am 13.Nov 14:25 Uhr
Seit Ende August bin ich jetzt also in Rennes. Nach 2 Wochen Intensiv-Vorbereitungskurs (SAS) fing die Uni dann eher schrittweise an und ist mittlerweile recht fordernd, da komplett auf Französisch, wir auch ausnahmslos wie Franzosen behandelt werden und ich mal wieder viel zu viele Dinge (nebenbei) mache… „Uni“ ist eigentlich der falsche Ausdruck, da das IEP (Institut d’Études Politiques) als staatliche Elite- Schule („Grande École“) mit insgesamt nur etwa 600 Studenten doch eher klein ausfällt.

Inhalt/pictures/thumbs/th_4afd53c447ab1.jpgInnenhof "Grand Cloître" des IEP

Inhalt/pictures/thumbs/th_4afd53ea7161f.jpgHistorische Häuser im Zentrum


Rennes ist als Stadt wirklich wunderbar. Ich genieße die Vorzüge der kleinen Großstadt im Vergleich zu Eichstätt, gleichzeitig bleibt alles überschaubar, mit dem Rad bequem zu erreichen und durch viele Studenten und Schüler sehr jung und lebendig. In der Innenstadt ist immer etwas los, es gibt Oper, verschiedene Theater und Kinos und die grüne, leicht hügelige Umgebung sowie das Meer in 60 km Entfernung laden zu (Rad-)Ausflügen ein.

Inhalt/pictures/thumbs/th_4afd541def69f.jpgWochenmarkt "Marché des Lices"

Inhalt/pictures/thumbs/th_4afd54453a6bf.jpgParlament der Bretagne


Gemeinsam mit Maike und Anne-Laure, die ich aus Eichstätt kenne, läuft es super in unserer sehr hübschen und geräumigen WG. Dank der Mädels mache ich immer wieder tolle kulinarische Entdeckungen und habe meinen Spaghetti-Verzehr im Vergleich zu Eichstätt extrem zurückgefahren….

Inhalt/pictures/thumbs/th_4afd54768bc1d.jpg
Hier wohnen wir; ruhig und im Grünen

Inhalt/pictures/thumbs/th_4afd54b11916a.jpgWohnzimmer während der Wahl-Party
Studieren- wo Andere Urlaub machen
von Konrad am 30.Jun 11:58 Uhr
Als wir vor mehr als 2 Wochen das letzte Mal gutes Wetter in Eichstätt hatten (Ja, ich rege mich auf!), profitierten Maike und ihr Freund Mathias, Anja und ihr Bruder Martin sowie Martin und ich davon und nutzten die Vorzüge unseres Studienortes mal vollständig aus:

Einen halben Tag lang mieteten wir uns Boote und fuhren damit zunächst die Altmühl hinauf bis etwas weiter als Wasserzell, wo Martin und ich auch offziell für dieses Jahr angebadet haben.
Inhalt/pictures/thumbs/th_4a47a4ab5738e.jpg

Jedem der hierher kommt sei so eine Paddeltour wärmstens empfohlen! Die Strömung ist vernachlässigbar, das Tal grün und sauber und die Altmühl naturbelassen und voll beeindruckender Flora und Fauna.

Am Abend waren wir dann noch grillen – so stelle ich mir ein Sommersemester vor!
Inhalt/pictures/thumbs/th_4a47a54970dcd.jpg

Außerdem haben wir mit einem Politikwissenschaft-Team bestehend aus unserem deutsch-französischen Studiengang und den Kommilitonen von Politik und Gesellschaft beim alljährlichen UNI-Fußballturnier, dem Präsi-Cup, teilgenommen.
Nach einem überzeugendem 4-1 zum Auftakt gegen die Dozenten, gab es gegen den Topfavoriten Wirtschaftsfakultät Ingolstadt die Woche darauf eine 6-1 Klatsche, die aber etwas zu hoch ausgefallen war.
Das entscheidende letzte Gruppenspiel gegen die Geografen (inkl. hochkarätiger nicht-geografischer Unterstützung!) ging dann leider 2-0 verloren, sodass wir uns nicht fürs Halbfinale qualifizieren konnten.
Insgesamt aber eine schöne Sache bei der man auch mal Leute näher kennen lernen konnte, mit denen man vorher nicht soviel zu tun hatte.
Inhalt/pictures/thumbs/th_4a47a5a71f04b.jpg
Re: Studieren- wo Andere Urlaub machen
von Alex am 30.Jun 16:00 Uhr
Dass Du nur auf Sonnenbaden und Faulenzen
aus bist war ja klar ;-)
Junge, Junge was soll nur aus Dir werden???

Ciao beste Grüße aus dem offiziell welterbefreien schönen Dresden.
Re: Studieren- wo Andere Urlaub machen
von Jonas am 30.Jun 19:27 Uhr
Bis auf den Triathlon war ich dieses Jahr noch nicht baden. Ist meist einfach zu heiß dafür :-) Dafür bin ich fast jeden Tag im Pool.
Aber so naturbelassen ist es hier weit und breit nirgendwo.
Re: Studieren- wo Andere Urlaub machen
von richard am 5.Jul 20:13 Uhr
:-D, da kannste dir wenigstens keinen sonnenbrand holen^^
Re: Studieren- wo Andere Urlaub machen
von Jonas am 12.Jul 22:51 Uhr
Ich empfehle den neuen Cohen-Film "Brüno". Wenn man nicht homophob ist, wird man sich darin nur zerschießen. Ich bin lange nicht mehr vor Lachen aus dem Kinosessel gekippt!
Re: Studieren- wo Andere Urlaub machen
von Konrad am 15.Jul 12:38 Uhr
Soooooo gut?

Schau Dir mal Gran Torino an.
Dann sag mir, ob du da auch lachen konntest.
Dann habe ich eine Vorstellung unserer Humore.
Und dann entscheide ich, ob ich mir Brüno anschaue...
Re: Studieren- wo Andere Urlaub machen
von Jonas am 9.Aug 17:25 Uhr
Gibts keine News? Immerhin ist das Semester vorbei und du bist in Frankreich. *schimpf*
Re: Studieren- wo Andere Urlaub machen
von Alex am 12.Aug 12:23 Uhr
echtma Junge!!!!

Jonas hast echt recht, wazu guck ich hier täglich auf die Seite???
Re: Studieren- wo Andere Urlaub machen
von eman am 8.Sep 23:44 Uhr
ey, hier passiert ja auch nicht merh gerade viel..
was ist den los mit der familie sternisko ??
Heimatbesuch über Pfingsten
von Konrad am 7.Jun 17:09 Uhr
Ziemlich kurzfristig hatte ich mich entschlossen über Pfingsten statt nach Frankreich mal wieder nach Hause zu fahren – das erste Mal seit dem Jahreswechsel.
Es traf sich gut, dass Jonas und sein Kommilitone Philip auch eine Woche Urlaub in Sachsen machten und bei meiner Mutter schliefen, sodass ich meinen Bruder auch mal wieder sehen konnte.

Das Programm der folgenden Tage war dann ziemlich voll – fast ein bisschen wie das Abhaken der Treffen mit verschiedenen Leuten, aber deswegen sehr intensiv und schön.

Sonntagvormittag haben wir uns zu dritt die Stadt angeschaut, die sich nach wie vor stark verändert. Meiner Meinung nach aber leider in eine falsche Richtung: Die großen Plätze (Altmarkt und Postplatz) wirken noch größer, leerer und verplanter denn je. Anstatt übersichtliche, belebte, mit Cafés besetzte Plätze nach südländischem bzw. historischem Vorbild zu schaffen, entstehen die Steinwüsten im wahrsten Sinne des Wortes und fragwürdige „Kunstwerke“ wie ein rot-umrandeter Wasservorhang sollen dies kaschieren – verschlimmern es aber nur noch. Das wirkt kalt, einfallslos, übertrieben. Am schlimmsten ist der Postplatz, welcher Zwinger und Theater schutzlos stehen lässt, auf einer Seite immer noch von „Dresden grüßt seine Gäste“-DDR-Bauten eingerahmt wird und auf der anderen Seite von ebenso architektonisch einfallslosen Einkaufszentren. Der negative Höhepunkt ist wohl die 30m-Stahlsäulen-Konstruktion der neuen Riesen-Haltestelle.
Apropos Einkaufszentrum: Davon werden jetzt wieder zwei gebaut. Noch größer, Lebensraum Innenstadt beschneidend; dazu das neue Karstadt – Arcandor, Hertie, Kaufhof; Krise – war da nicht was?

Inhalt/pictures/thumbs/th_4a2bd57220286.jpg

Am Abend habe ich mich zunächst mit Helen und dann noch mit meinen alten Schulfreunden Caro, Elfi, Natalie, Kai und Basti getroffen, mit denen wir den Abend bei lecker Cocktails in der Neustadt ausklingen lassen haben. War echt super, entspannt und überraschend vertraut.

Montag bin ich mit meinem Vater und seiner Freundin zu meinen Großeltern in den Garten im Erzgebirge gefahren. Sie wussten nicht, dass ich komme und haben sich sehr gefreut und auch ich war froh, sie mal wieder zu sehen. Wie immer wurden wir hervorragend verköstigt!

Inhalt/pictures/thumbs/th_4a2bd5f04a2ae.jpg

Der fast schon traditionelle Spaziergang durch Lauter mit Besuch des Friedhofes wurde für mich dieses Mal überraschend emotional. Ich bin eine Weile am Soldatengedenkstein in Gedanken versunken – Gedanken für Männer, Väter und Söhne, die aus ihren Familien gerissen wurden, um im Namen größenwahnsinniger Regenten fernab der Heimat mit ihrem Leben zu bezahlen. Krieg… warum?

Wieder in Dresden habe ich am Abend Tina, Tom und Nino besucht und konnte zum ersten Mal auch die kleine Lola im Arm halten – sehr süß, wenn auch etwas anspruchsvoll.
Beendet habe ich den Abend mit Alex, mein ehemaliger Banknachbar, im Großen Garten bei einem Bier und wie immer sehr schönen Gesprächen. Dabei habe ich die Gläserne Manufaktur mal richtig bewusst wahrgenommen und musste feststellen, das Dynamo-Stadion wird eine richtige Arena!

Inhalt/pictures/thumbs/th_4a2bd613727b2.jpg

Bevor ich Dienstagnachmittag zurück nach Eichstätt gefahren bin, war ich mit Jonas noch bei meinen anderen Großeltern, ebenfalls im Garten – diesmal brandenburgisch-sächsische Grenze. Auch hier war es wieder sehr schön und wir hatten Glück, da auch meine Tante und Onkel mit meinen beiden kleinen Cousins da waren. Torben (4) redet schon wie ein Großer und ist für allerlei Schabernack zu haben, während Klein-Arne (8 Monate) die Welt ruhig und selbstzufrieden durch seine großen Augen betrachtet, mittlerweile aber auch schon krabbelt.

Inhalt/pictures/thumbs/th_4a2bd66de37b8.jpg

Es war auf jeden Fall schön, die alten Verbindungen mal wieder aufzufrischen bzw. die Wurzeln zu gießen und die Reise auf jeden Fall wert.
Re: Heimatbesuch über Pfingsten
von o.g. basti am 30.Jun 20:47 Uhr
überraschend vertraut?
Re: Heimatbesuch über Pfingsten
von Konrad am 1.Jul 20:28 Uhr
Naja, ich hatte Angst, wir fremdeln ein bisschen, war aber total lustig "und irgendwie wie früher" ;-) (Fußball, Gerüchte, Transfermarkt, was macht der und der? etc) :-)
Re: Heimatbesuch über Pfingsten
von basti am 2.Jul 21:33 Uhr
wie es sich gehört ;-) nicht wahr?mir hat es auch spaß gemacht und können wir gern mal wieder machen!!!
ciao
Beaumotte- Strasbourg und Karlsruhe
von Konrad am 18.May 00:28 Uhr
Letztes Wochenende hat das Centre de Beaumotte - dort, wo ich meinen Freiwilligendienst gemacht habe - 30-jähriges Bestehen gefeiert. Dazu bin ich Freitagvormittag von Eichstätt aufgebrochen und habe gleich erstmal den ersten Zug verpasst.
In diesem Zusammenhang wurde mir klar, dass auch die kleinsten Ereignisse zu „großen Verschiebungen“ führen können. Hätte ich mich bei der Eingabe meiner Geheimzahl am Fahrkartenautomaten nicht vertippt, hätte ich den Zug wohl noch bekommen - das war eine Sache von weniger als 10 Sekunden. Doch diese 10 Sekunden haben sich über die gesamte Strecke zu 1 Stunde Wartezeit, 2 Stunden Fahrzeit und 20 Euro zusätzlich ausgeweitet...
Aber gut, gegen 22 Uhr war ich dann doch wieder in dem Haus, in dem sich der Großteil des vielleicht aufregendsten Jahres meines Lebens abgespielt hat - ein merkwürdiges Gefühl.
Es gab natürlich ein großes Hallo und ich war auch wirklich sehr glücklich, all die mir lieben Freunde und Menschen wieder zu sehen, die Teil meines Lebens waren: Emilie, Greg, Paola, Line … um nur einige zu nennen.


Inhalt/pictures/thumbs/th_4a108b860be43.jpg
Un bon repas franc-comtois

Inhalt/pictures/thumbs/th_4a108bad8fd99.jpg
Joyeux Anniversaire, Beaumotte!



Samstag und Sonntag haben wir (etwa 200 aktuelle und ehemalige Angestellte, Volontäre und „Betreute“; sowie Freunde, Verwandte [Emilie’s Familie] und Unterstützer) uns letztlich nur von einem leckeren Essen zum nächsten gerollt… unglaublich; ich hatte vergessen, wie die Franzosen das Essen zelebrieren!
Auf dem Programm standen aber auch eine Schnitzeljagd durch die Geschichte Beaumottes, Konzerte, Musik und Tanz, kleinere Gartenarbeiten sowie natürlich diverse Reden und viel, viel Smalltalk. Dieser hat mich am Ende (zusätzlich zu den Reisestrapazen) ziemlich erschöpft. Natürlich freut man sich, alle Leute wieder zu treffen und sie freuen sich auch, aber wenn man zum zehnten Mal freundlich auf Französisch erklären muss, was man jetzt macht, was man werden will und wo Eichstätt liegt, dann schafft das einfach…

Nichtsdestotrotz war das Wochenende viel zu schnell vorbei und Sonntagabend bin ich von Besancon nach Strasbourg gefahren, um mich mit einer Exkursionsgruppe von Politikstudenten der KU Eichstätt zu treffen.
Den Abend verbrachten wir bei Flammenkuchen, Bier aus dem Elsass und (teilweise wüsten, aber auch Kinder-)Gesängen in einer der vielen Kneipen der Innenstadt.
Am Vormittag des Folgetages stand der Besuch des Europarates (ER)[http://www.coe.int/T/D/Com/Europarat_kurz/] (nicht zu verwechseln mit der EU!) auf dem Programm mit Besichtigung des Plenarsaals und sehr interessantem Gespräch mit einem Deutschen, der für den ER arbeitet.
Etwas später am Tag haben wir noch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte besuchen dürfen, welcher die Achtung der Europäischen Menschenrechtskonvention in den Mitgliedsstaaten des ER überwacht und Fälle wie „Gäfgen gegen Deutschland“ (Stichwort Jakob von Metzler-Entführung und angedrohte Folter) verhandelt.


Inhalt/pictures/thumbs/th_4a108bd7ae410.jpg
Plenarsaal des ER

Inhalt/pictures/thumbs/th_4a108c1017102.jpg
Verhandlungssaal des EGMR



Am Nachmittag konnten wir Strasbourg etwas ausgiebiger besichtigen, was ich bei gutem Wetter natürlich gern nutzte. Die Stadt ist wirklich sehr schön, viel schöner und vor allem „französischer“, als ich sie mir ausgemalt hatte. Der Rhein und seine Nebenarme sorgen für Natur und Grüne, die Innenstadt ist immer voller Leute, mit kleinen verwinkelten Gassen, aber auch mit großen Einkaufsstraßen und weiten Plätzen. Das Hauptgebäude der Universität erinnert –zumindest im Foyer - eher an ein Museum, Theater oder einen epochalen Herrschaftsbau. Ausklingen ließen wir den Abend dann bei Käse, Baguette und Cidre auf dem Vorplatz des äußerst schicken Bahnhofs bevor wir uns noch einmal ins Nachtleben stürzten und eine Latino-Bar ordentlich aufmischten.


Inhalt/pictures/thumbs/th_4a108c43a8bac.jpg
Foyer der UNI Strasbourg (!)

Inhalt/pictures/thumbs/th_4a108c5e4ff1f.jpg
Gare de Strasbourg



Am Dienstagmorgen ging es dann – bei leider sehr schlechtem Wetter - weiter nach Karlsruhe; vorbei am abgebrannten Zollhäuschen und über den „Pont d’Europe“ – beide ja einschlägig vom NATO-Gipfel bekannt. Frankreich wieder zu verlassen, war schon schwer… Mit ihm auch all die Freunde wieder weiter von mir weg zu wissen und all die Kultur und das Leben, das für mich nach wie vor etwas von Urlaub und Genuss hat.

In Karlsruhe angekommen, bewunderte ich Gründervätergrabpyramide und Fächerstraßenanordnung, weitläufigen Campus und das wirklich sehr hübsche Schloss. Im Anschluss stand das „Gewissen Deutschlands“ auf dem Besuchsprogramm – das Bundesverfassungsgericht. Eine Mischung aus Hochsicherheitstrakt und Transparenz; Polizeistreife und altertümlicher Eisenringkettenbegrenzung; aus abgehobenem Juristenhort und bürgernahem Grundrechtsbewahrer; viel Kompetenz aber auch viel macht – sehr ambivalent.
Wir durften den Verhandlungssaal besichtigen, sowie den „Plenarsaal“ mit Ölgemälden der ausgeschiedenen Präsidenten und von unserem Guide einige pikante und lustige Details über die Verfassungsrichter und ihre Macken.


Inhalt/pictures/thumbs/th_4a108c89dac09.jpg
Verhandlungssaal BVerfGericht

Inhalt/pictures/thumbs/th_4a108cb68011f.jpg
Schloss Karlsruhe



Auf der zuckeligen Rückfahrt war genug Zeit alles Revue passieren zu lassen – ein absolut ereignisreiches Wochenende, Wiedersehen mit Freunden, französische Kultur genießen, Städte kennen lernen, Wissenswertes erfahren, Horizonte erweitern, Meinungen hören, Ansichten debattieren, Zukunftsperspektiven ausloten. Wunderbar…!
Re: Beaumotte- Strasbourg und Karlsruhe
von Xavier am 20.May 00:46 Uhr
von diesem Hinblick scheint der Bahnhof von Strasburg ein Ovni oder ein Fussball stadion zu sein !!
Schöne Reise, ich war auch vor ein paar Wochen in Besançon, vive la Franche Comté :)
Ah, et alors joyeux anniversaire Belmotte !
Zufall - Schicksal - Fügung?
von Martin L. am 22.May 13:07 Uhr
Was du bezüglich der durch kleine Ereignisse ausgelösten Verschiebungen schriebst, ließ mich unwillkürlich an eine bemerkenswerte Szene aus "Der seltsame Fall des Benjamin Button" denken:
http://www.youtube.com/watch?v=vvrzATr4gaQ
Ferien vorbei - das Semester beginnt
von Konrad am 4.May 18:22 Uhr
Hallo liebe Leser.
Seit nunmehr 2Wochen läuft jetzt die UNI wieder, nach 2 Monaten Ferien.
Passend dazu nehme ich auch das Schreiben am Blog wieder auf und habe mir fest vorgenommen, diesmal öfter was von mir hören zu lassen.
Ein komisches Gefühl, wieder regelmäßig Verpflichtungen und Termine zu haben; so wirklich euphorisch bin ich nicht, aber ich muss auch zugeben, dass die Abhängerei der letzten Zeit auch mal ein Ende haben muss.
Und ein mit Studenten gefülltes Eichstätt im Sommer wird bestimmt klasse! :-)

Nichtsdestotrotz waren die Ferien schon auch wirklich schön!

Herrausragend dabei der Winterurlaub in Italien, Alto Adige (Südtirol) an der Sella Gruppe mit Familie und Freunden. Eine Woche lang Sonne pur, viel Schnee, beeindruckende Panoramen und viel viel Fahrspaß.

linksDolomiten wie aus dem Bilderbuch
rechtsMethod backside Grab ^^


Noch vorher habe ich Maike in Düsseldorf besucht, um mir Karneval mal in seiner ganzen Pracht und aus nächster Nähe anzuschauen. Es war in der Tat sehr lustig, auch wenn ich mich nicht mehr an alles erinnere ;-). In Köln war ich, als der FC in München gewonnen hat und auch Düsseldorf hat mir Maike gezeigt. Insgesamt muss ich sagen, dass die Ecke vom Rheinland, die ich da gesehen habe, wirklich sehr schön ist und Karneval wirklich ein lustige Sache mit vielen ausgelassenen Menschen. Leider war das Wetter ziemlich mies.
"Ja sind wir im Wald hier? - Wo bleibt unser Altbier? - Wir haben in Düsseldorf die längste Theke der Welt - ja ja ja jaaa!"

links
Ich, Marius, den wir vor Ort kennengelernt haben und der mit seinen Kumpels als Polizist verkleidet war Maike und Anna
rechts
¿Qué quieres, hombre? ¡Somos mexicanos!


Über Ostern war ich mit meinem Vater und Jonas das erste Mal seit meiner Rückkehr im September wieder in Frankreich; im Elsaß. War ein schönes Gefühl, wieder all die kleinen Sachen zu entdecken, die das Nachbarland von uns unterscheiden.
Dazu hatten wir in einer blühenden Landschaft zwischen Vogesen und Oberrheinebene durchweg tolles Wetter und haben das zu zwei sehr schönen Radtouren genutzt.

linksJonas und ich erschöpft auf dem Col du Firstplan
rechts
Am zweiten Tag, nahe Mulhouse. Im Hintergrund der Grand Ballon d'Alsace.


Ansonsten war ich das Semester über in Eichstätt, habe zwar viel geschafft, was ich mir vorgenommen hatte, aber längst nicht so viel, wie drin gewesen wäre... Aber naja, so ist das halt, wenn man Sachen machen KANN und nicht MUSS.
Mit diesem Beitrag kann ich dann auch gleich ankündigen, dass ich gestern eine neue Kategorie hinzugefügt habe - Sport. Aber auch die beiden anderen sind immer einen Besuch wert und werden von mir in naher Zukunft wie gesagt hoffentlich häufiger gefüllt.
Ich würde mich freuen, wenn ihr immer mal vorbeischaut und vielleicht auch mal einen netten (oder kritischen) Kommentar da lasst.

Soweit für den Moment,
Euer Konrad.
http://www.saveatreeusea.blogspot.com
von fanny elise Bettum Lunde am 5.May 21:36 Uhr
it's all in german:/
Re: Ferien vorbei - das Semester beginnt
von Sir Alex am 17.May 20:56 Uhr
na dann , wirds ja mal Zeit, dass Du wieder mal richtig was machst und nicht nur rumhängst ;-)

ich lass noch von mir hören, hab mich ja ne weile nicht mehr gemeldet...
ich tomate ei.....
grüße
Endlich (in) Eichstätt
von Konrad am 7.Dec 20:23 Uhr
So, lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen, jetzt gibt's wieder News und zwar die geballte Ladung von 2 Monaten Eichstätt:

Alles begann mit dem Umzug Anfang Oktober, den ich in Eigenregie und mit Mutti's Auto bewerkstelligte.



Hier vor Ort musste ich dann nur ein Bett, einen Stuhl und allerlei Kleinkram kaufen.


Gerade zu Anfang war das Altmühltal eine traumhafte Herbstlandschaft, was ich auf dem Weg zur UNI oder mit dem Rad erkunden konnte.




Auch meine lieben Komillitonen habe ich schnell gut kennen und lieben gelernt, hier Fotos von nur einer von vielen Aktionen: Sonntagsbrunch mit anschließender Herbstwanderung.




"Politische Gratwanderung"




Am letzten schönen sonnigen Wochenende waren wir in München, haben touristisch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abgeklappert und Freunde bei der Polizei gefunden (Insider!).




Mittlerweile ist aber der Winter eingekehrt und teilweise lag Eichstätt unter einer Schneedecke, die bei Sonne echt klasse aussah.



Daher finden die Meetings meist drinnen statt und werden begleitet entweder von gutem Essen und einem Geburtstag oder Alkohol, lauter Musik und viiieeeelll guter Laune!



Electro meets Mercedes Benz, Alter!




Mir geht's super und bald ist Weihnachten.
Re: Endlich (in) Eichstätt
von Sir Alec am 12.Dec 09:48 Uhr
na das freut mich aber, dass Du Dich schon so gut eingelebt hast! :-)
aber ist schon blöd, wenn man ganze 10 min mit dem Rad zur Uni braucht, was? *g*

Ich freu mich schon Dich wieder in Dresden zu sehen!
Frohe Adventszeit wünscht Dein Alex.
Re: Endlich (in) Eichstätt
von "Maus" :-( am 14.Dec 23:24 Uhr
Neee, wat schön, da findet man dich also im Internet!!! ^^
Mies ist nur, dass die Fotos hier schon online sind- ich sieh aber immer noch nicht auf meinem PC hab. :-)




Alle 15 Einträge anzeigen

Hinweis: Nicht alles, was hier steht, sollte für bare Münze genommen werden. Die verwendeten Namen stehen nicht unbedingt in Zusammenhang mit tatsächlich existierenden Personen. Insbesondere behalten sich die Autoren vor, ihre Meinung geändert zu haben und weisen jegliche Rechtfertigung für vorgenommene Äußerungen von sich.